Tags
Letztes Jahr habe ich euch gefragt, welche Bücher für euch zum Mainstream gehören und wie ihr Mainstream definiert. Heute stellt sich mir eine andere Frage, die jedoch in eine ähnliche Richtung zielt:
Was macht anspruchsvolle Literatur aus?
Wie definiert ihr “anspruchsvoll” im Zusammenhang mit Büchern? Spielen Schreibstil, Epoche und Thematik eine entscheidende Rolle?
Ich komme auf diese Fragen, weil Definitionen besonders in Diskussionen vollkommen unterschiedlich sein können, ohne dass man es merkt. Man diskutiert auf einer Grundlage, die eigentlich keine ist, weil jeder eine andere Auffassung von einem bestimmten Begriff hat und man deswegen oft aneinander vorbei redet.
Im Falle des Mainstreams kann das zu hitzigen Diskussionen führen, weil der Begriff oft negativ behaftet ist, wohingegen manche damit nur Bücher meinen, die viele Menschen lesen, ganz unabhängig davon, ob sie einen geistig fordern oder nicht.
Anspruchsvolle Literatur hingegen scheint den auffallend gebildeten Lesern vorbehalten zu sein, sodass die einen bewundernd aufschauen, weil jemand in ihren Augen überaus komplizierte Bücher liest und die anderen glauben, dass sich der Leser nur mit hochtrabenden Titeln schmückt, hinter denen auch nicht mehr als ein gwöhnliches Buch steckt.
Sind anspruchsvolle Bücher automatisch geistig wertvoll? Muss ein Buch überhaupt kompliziert geschrieben sein, damit man es anspruchsvoll nennen kann? Und lässt die Lektüre dieser Bücher einen Menschen intelligenter wirken, wohingegen jemand, der nur Cora-Heftchen liest, einfach gestrickt zu sein scheint?
Ich freue mich auf eine anregende Diskussion und bin gespannt auf eure Definitionen!
Ich denke auch da wird man schwerlich eine für alle gültige Grundlage finden. Wenn ich ein Buch mit historischen Fakten und politischen Verwicklungen lese – was ich gerade tue -, dann ist das für mich anspruchsvoll, für einen Historiker nun weniger. Andersrum ist für mich ein Drama Schillers nicht immer der pure Anspruch, für ungeübtere Leser allerdings schon. Das Verständnis davon, was wir als anspruchsvoll empfinden und was nicht, ist in meinen Augen das Ergebnis individueller Prägung.
Nein, eine allgemeingültige Definition finden wir sicher nicht, dafür sind die Auffassungen zu unterschiedlich. Aber genau das interessiert mich! Zum einen, damit ich weiß, wie ihr im Speziellen anspruchsvolle Literatur definiert und zum anderen, damit ich die breitgefächerten Auffassungen mal vor Augen geführt bekomme.
Für dich sind also vor allem die Bücher anspruchsvoll, die mit Fakten zu tun haben (z.B. Sachbücher)? Wie sieht es aus mit Romanen? Fällt dir da einer ein, den du persönlich als anspruchsvoll bezeichnen würdest?
Ich werde mal in meinem Regal schauen, ob ich einen finde, auf den die Beschreibung passt…
Nein, nicht alle Sachbücher sind für mich anspruchsvoll. Es ist immer noch eine Frage des Themas und der Präsentation. Ich habe während meines Studienpraktikums z.B. Kunstbücher für den interessierten Laien lektoriert, die dann sogar ich verstanden habe, die ich sonst so gar nichts mit Kunst anfangen kann.
Und auch bei Romanen empfinde ich das ganz unterschiedlich, manchmal hängt es sogar von der Tagesform ab und im Laufe eines Lebens wandelt sich auch der Anspruch noch mal.
Wie du siehst, mir fällt es ganz schwer, da Kategorien vorzugeben. Aber grob umrissen würde ich jene Romane und Prosastücke als anspruchsvoll bezeichnen, bei denen viel zwischen den Zeilen steht und die daher ein profundes Hintergrundwissen einfordern, wenn das Geschriebene verstanden werden soll.
Vielleicht sollte man verschiedene Bücher miteinander vergleichen?
Manche Bücher sind zwar gut und spannend gemacht, aber doch ziemlich eindimensial. Krimis von Grisham fallen hier vielleicht drunter: Man liest die einmal und mit viel Spannung, aber für eine zweite Lektürte taugen sie kaum, Sie “enthüllen” sich völlig, wenn man sie ein mal gelesen hat.
Ein Gegenbeispiel sind etwa die “Buddenbrooks” von Thomas Mann, oder die Romane von Kafka. Die kann man immer wieder lesen und diese Texte zeigen sich wieder neue Bedeutungsebenen. Sie “schillern” in ihren Bedeutungsschichten. So sagen sie auch viel mehr aus über die Welt, das menschliche Leben…
Den Aspekt finde ich ziemlich gut! Demnach machen die Vielschichtigkeit eines Buches und die dementsprechend vielseitigen Interpretationsmöglichkeiten und Perspektiven ein anspruchsvolles Buch aus. Die Definition gefällt mir :)
Oh, ein wirklich interessantes Thema ohne allgemeingültige Antwort. Herzlichen Dank dafür, liebe Ada! *freu*
Zunächst: Ist anspruchsvolle Literatur automatisch kompliziert zu lesen? Meiner Meinung nach nein. Gerade schlichte Sätze und klare Strukturen können anspruchsvoller als barockes Geschwurbel sein. Es kommt für mich immer auf den Schreibstil und die Aussage an. Hat ein Buch keine Aussage, ist es für mich auch nicht anspruchsvoll, weil ich hinterher nicht darüber nachzudenken brauche. Ist ein Buch schlecht oder zu populistisch geschrieben, ist es für mich auch nicht anspruchsvoll. Beim Thema wird es da schon schwieriger für mich. Ich gehöre nämlich durchaus zu den Menschen, die auch mal einen Krimi oder Thriller als anspruchsvoll bezeichnen können, obwohl die Thematik eher mainstream (da ist das böse Wort wieder ^^) oder nur unterhaltsam sein kann. Letztlich kommt es mir aber tatsächlich auf den Stil und den Mehrwert (kann ich auch nach dem Lesen noch darüber nachdenken, weil universelle/aktuelle/zeitlose Themen angesprochen werden?) an.
Als ich ein Teenager war, fragte ich übrigens mal meine Oma, was denn anspruchsvolle Literatur wäre. Sie kaufte mir einen Stapel Groschenromane und sagte: “Lies das alles! Und dann mach mit dem Ausschlussverfahren so lange weiter, bis du für dich selbst eine Antwort gefunden hast. Was anspruchsvoll ist oder nicht, das lasse dir nicht von außen diktieren, sondern finde es mit deinen eigenen Sinnen heraus.” Also für mich war meine Oma eine kluge Frau. ;-)
Eine kluge Oma, die eigentlich genau das sagte, was wir hier gerade festhalten: Es gibt keine allgemeingültige Definition, sondern vor allen Dingen den eigenen Maßstab.
Genau!
Erstmal schreiben und dann eure Gedanken lesen. ;-)
Für mich setzt sich ein anspruchsvolles Buch intensiv mit einer Thematik auseinander, also vielschichtig.
Da würde ich auch kein Genre benennen wollen, denn ein unterhaltsames Werk kann durchaus anspruchsvoll sein. Auf der anderen Seite ist für mich schwere Lesbarkeit, Schachtelsätze oder Gedankenfetzen… , aber auch kein Kriterium zu sagen, ahh ein anspruchsvolles Buch.
Es muss mir etwas geben, mich zum Nachdenken anregen, mir etwas zum Lernen geben, nachklingen, was auslösen – und im Gedächtnis bleiben. Ja, dann war es für mich eine anspruchsvolle Lektüre.
Ich denke, es gibt in etwa einen Rahmen, an dem man sich orientieren kann, der zum Beispiel die weniger anspruchsvolle Literatur unter dem Begriff Trivialliteratur versammelt und abzugrenzen versucht. Dabei gibt es relativ eindeutige Meinungen z.B. bezüglich der Groschenromane, die jeweils nach einem bestimmten Schema ablaufen. Wie überall in der Kunst sind meines Erachtens auch in dieser Frage die Grenzen fließend (wenn man sie denn überhaupt so bezeichnen mag). Für den einen ist ein schwarzer Punkt auf weißem Hintergrund große Kunst, für den anderen ist es ein schlechter Witz. Dieses Beispiel ist bewusst überspitzt und lässt sich möglicherweise nicht so einfach auf die Literatur übertragen, aber ich denke es gibt genug Bücher, wo sich auch das Feuilleton nicht ganz einig ist.
Anspruchsvolle Literatur kann ich wörtlich nehmen, sie fordert mich, regt zum Nachdenken an, erfordert womöglich eine tiefere Auseinandersetzung mit einem Thema, um es besser zu verstehen, was nicht heißen soll, dass sie unbedingt verklausuliert geschrieben sein muss. Sie lässt sich in kein Schema pressen und zeichnet sich durch eine poetische Sprache aus, deren Inhalt/Bedeutung über das Geschriebene hinausgeht. Ich habe bei Wikipedia den Artikel zu Trivialliteratur kurz überflogen, wo ich vom Zweischichtenmodell (Hochliteratur – Trivialliteratur) zum dieses ablösenden Dreischichtenmodell (Dichtung/Hochliteratur – Unterhaltungsliteratur – Trivialliteratur) gekommen bin.
Ohne mich nun näher damit befasst zu haben, denke ich, dass auch die anspruchsvolle Literatur sich in ganz vielen Schattierungen zeigt und nicht zwingend besonders viele (oder alle) der oben genannten Merkmale enthalten muss.
Ich mag es nicht, wenn man sich oder andere an der Frage, was man liest, definiert. Ein „hochtrabendes“ Buch zu lesen ist ja noch nicht gleichbedeutend damit, es zu verstehen. Die Auseinandersetzung mit anspruchsvoller Literatur kann den Horizont erweitern, mit der Betonung auf „kann“. Vieles im Leben kann einen weiterbringen, wenn man offen dafür ist und bereit ist, sich einzubringen.
Bei Glanz & Elend habe ich kürzlich einen Text über zwei Bücher gelesen, die sich mit der Thematik der deutschen Literaturkritik auseinandersetzen. Ich fand den Text sehr interessant und spannend, zum einen wegen des Blicks auf die beiden Sichtweisen und zum anderen wegen der Annäherung der jeweiligen Autoren an das Thema (selbst wenn es nicht ganz fair sein mag, wie der Autor des Textes schreibt). Das passt jetzt nicht ganz zu Deiner Frage, aber zeigt vielleicht ganz gut, dass Anspruchsvolles auf verschiedene Weise daherkommen kann (völlig wertfrei gemeint).
Es werden sich immer Beispiele finden, die sich mit irgendetwas als Statussymbol schmücken, darunter können sicher auch Bücher sein. Grundsätzlich gehe ich aber erst einmal davon aus, dass jemand ein Buch aus Interesse liest und nicht um sich wichtig zu machen. Das ist zumindest meine Einstellung und der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass das mehrheitlich so ist. Es kommt sicher vor, dass man sich, den Anspruch betreffend, auch bei Büchern mal verhebt – in die eine oder die andere Richtung.
Liebe Ada,
ich empfinde ein Buch dann als anspruchsvoll, wenn es etwas mit meinem Geist anstellt. Entweder ich denke nach über das Gelesene oder hänge an der Sprache fest wie aktuell bei William Faulkner. Solche Bücher lese ich langsamer, empfinde sie intensiver und nehme etwas mit, in welcher Form auch immer.
An Büchern lassen sich keine Menschen messen. Meine Freundin liest Bücher zur Unterhaltung, weil ihr Kopf tagsüber einfach zu sehr gefordert wird. Deshalb ist sie nicht einfacher gestrickt, ganz im Gegenteil, wir führen stets sehr bereichernde Gespräche über Kultur und Literatur. Ich sage immer: Jedem so wie er mag und ich würde den Lese-Geschmack niemals werten, eher freue ich mich, dass gelesen wird.
Herzlichst,
Klappentexterin
Das Wort “anspruchsvoll” finde ich eigentlich grundsätzlich ungeeignet, da es zu viel Spielraum für Deutungen offen lässt und gerne klichehaft benutzt wird.
Ich würde eher eine Trennung nach geigneten spezifischeren Kriterien machen, z.B. in Bezug auf wie viel Gedankenarbeit dem Leser abverlangt wird, wie ausgearbeitet das Buch ist, wie viel Neuschaffung dabei ist, usw. (Hier sind Kritierien wie Unterhaltungswert auch durchaus valide.) Gewisserweise, statt davon zu reden, dass Gegenstände bunt, nicht-bunt, halb-bunt, was auch immer, sind, sollte man die tatsächlichen Farben diskutieren.
Ich denke jeder Mensch an sich ist schon ein anspruchsvolles Wesen, manche entspannen sich eben gerne bei ihrer Lektüre, andere möchten sich beim Lesen bilden. Das sagt aber nicht immer etwas über die Intelligenz des jeweiligen Lesers aus.
Für mich persönlich ist anspruchsvolle Literatur solche, die einen als Leser fordert. Ein Buch, bei dem ich beim Lesen der Kopf einschalten muss oder möchte, um der Geschichte besser folgen zu können – oft geschieht das durch antiquierte oder verschachtelte Sprache und einen komplizierten Stil. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, z.B. ist “AXOLOTL Roadkill” vom Stil her sehr kompliziert – ich würde es aber nicht als anspruchsvoll bezeichnen oder “Das Brot der frühen Jahre”, welches angenehm zu lesen ist, aber dennoch ein intelligentes Buch.
Denn wichtig ist auch, dass der Autor mit dem Buch eine Aussage machen will, die mehr her gibt als, “Berliner Techno is voll lustig, alda!” oder dergleichen. Trotzdem muss anspruchsvolle Literatur nicht zwingend das Gegenteil von Unterhaltungsliteratur sein.
(Du siehst, ich habe auch keine Ahnung, wie man diesen Begriff definiert ;))
Wenn ich alle Kommentare zusammenfasse, hat anspruchsvolle Literatur folgende Merkmale:
1. Anspruchsvolle Literatur lässt sich nicht einheitlich definieren, sondern hängt von der individuellen Prägung des Lesers ab. Trotzdem gibt es Genres, z.B. Trivialliteratur im Allgemeinen und Groschenromane im Speziellen, die aufgrund ihrer einfachen Struktur und begrenzten Aussagekraft mehrheitlich nicht als anspruchsvoll gelten.
2. Demzufolge muss sie den Leser fordern und mit ihrer Thematik und Aussage zum Nachdenken anregen.
3. Ein komplizierter Schreibstil ist kein eindeutiges Merkmal für anspruchsvolle Literatur, sodass durchaus auch ein leichtfüßig und unterhaltsam geschriebenes Buch anspruchsvoll sein kann.
4. Vielschichtigkeit und verschiedene (Be-)Deutungsebenen, die zum Mehrfachlesen einladen, machen ein Buch anspruchsvoller.
5. Das Lesen eines vermeintlich anspruchsvollen Buches sagt wenig über die Bildung des Lesers aus, da es vor allem auch ums Verstehen geht und die Gründe fürs Lesen (Weiterbildung, Entspannung etc.) unterschiedlich sein können.
Ich habe mich übrigens mal in diversen Foren und auf Portalen umgesehen, um herauszufinden, was andere Leser als anspruchsvoll empfinden. Die meisten Kommentatoren nannten Klassiker, doch die Palette reichte bis hin zu den Romanen von Nicholas Sparks.
Warum Klassiker so oft genannt werden, kann ich mir dadurch erklären, dass diese meist in der Schule durchgenommen werden und durch die antiquierte Sprache als schwierig zu lesen empfunden werden. Laut 3. ist letzteres jedoch kein eindeutiges Merkmal, wobei ich natürlich nicht allen Klassikern ein hohes Maß an Anspruch absprechen möchte.
Klassiker waren die Unterhaltungsliteratur der damaligen Zeit. Galten vielleicht nicht einmal als besonders anspruchsvoll. So sind sie das perfekte Beispiel dafür, dass man diesen Begriff nicht ausschließlich über die vom Autor verwendete Sprache definieren kann.
Du hast das sehr schön zusammengefasst, liebe Ada, und mir eigentlich nichts mehr zu ergänzen. Für mich persönlich bedeutet “anspruchsvoll”, dass ich dem Buch viel Aufmerksamkeit widmen muss und die Seiten nicht einfach überfliegen kann. Auch gelten lange Bücher für mich als anspruchsvoll, weil man ab einer gewissen Seitenanzahl einfach ein wenig Durchhaltevermögen braucht. Gäbe es also (oder gibt es das sogar?) einen 1000-Seiten-Herz/Schmerz-Roman so würde ich den auch als anspruchsvoll bezeichnen.
Und da viele Menschen Bücher gerne zur Entspannung lesen, ist es für mich auch nicht verwunderlich, dass generell Klassiker eher als anspruchsvoll gelten. Weil die ja meist (Schullektüre!) zu einem bestimmten Zweck gelesen werden und schon deshalb mehr Aufmerksamkeit fordern….
auf jeden Fall Danke für die tolle Diskussion!
lg, Cara
Das ist ein sehr interessantes Thema. Viele Literaturbeflissene rümpfen ja die Nase über das, was andere an vermeintlich anspruchsloser Literatur lesen. Ich denke, dass man wirklich von seinem eigenen Anspruch ausgehen muss. Möchte ich unterhalten werden, etwas dazulernen, eine schöne und komplexe Sprache lesen; letztlich also alles, was meinen Geist fordert. Und das ist bestimmt bei jedem etwas anderes. Ich mag z.B. überhaupt keine Bücher, in denen alles so vorhersehbar ist und man dann beim Lesen schon über die Seiten hüpft. Viele tolle Kommentare übrigens, danke! LG von Rana
Der Begriff “anspruchsvoll” wird vermutlich einfach immer und ewig verwendet werden, um sich von der sogenannten U-Literatur abzugrenzen. Wir können das einerseits gut verstehen. Ob anspruchsvoll oder nicht: ein Text, der einen eher zum Nach- und Mitdenken anregt, der alte und längst bekannte Gedanken auf eine völlig neue Weise zu formulieren versteht, regt uns eher an, als einer, der in Schubladen denkt. Besonders bei Krimis stellen wir das für uns häufig fest: Jan Costin Wagner kann einen Krimi schreiben, der einfach auch ein spannender Krimi bleibt, obwohl er viel stärker als viele andere mit der Sprache und Sprachlichkeit experimentiert. Er traut sich das, weil es auch kann. Auch Hakan Nesser kann das und erlaubt es sich. Zuletzt haben wir den neuesten Krimi von Nesbo gelesen, den fanden wir gut. Daher haben wir uns auch die alten von ihm besorgt und fanden die Sprache im ersten Hole-Krimi und die ganze Aufmachung richtig schlecht, egoman, langweilig und protzig.