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Lotta findet eines Tages einen Hund im Wald. Das Erstaunliche: Der Hund kann mit ihr sprechen! Er weiß nicht mehr, wo er hingehört und so nimmt Lotta ihn kurzerhand mit in Onkel Schultes Schuppen. Dort bekommt er von dem Mädchen und ihrem Bruder Prinz Neumann richtige Leckerbissen, doch im Gegenzug muss er eine Geschichte erzählen. So beginnt der Hund von G. Ott und seinem Freund Lobkowitz zu berichten. Die beiden haben sich nämlich ganz fürchterlich zerstritten…

Richtig überzeugen konnte mich das Buch nicht. Zwar scheint G. Otts Welt sehr wundersam zu sein und bisweilen auch etwas traurig, doch sprang beim Lesen kein Funke über. Die Sprache ist recht klar und umgangssprachlich, der Inhalt rasch erzählt: Es geht um die Schöpfungsgeschichte und um Freundschaft. Bei ersterem hat Jutta Richter einen originellen Weg des Erzählens gewählt. Ganz ohne christliche Elemente lässt sie G. Ott eine Welt erschaffen, indem er alles zeichnet, was darin vorkommen soll.
Die Sache mit der Freundschaft wird durch die Beziehung zwischen dem Hund und den Kindern verdeutlicht.
Doch fehlte mir dabei der Zauber. Ein bisschen mehr (sprachliche) Poesie hätte ich mir gewünscht. Vielleicht wäre mir das Erzählte dann näher gegangen. So ist es für mich bloß eine nette, kleine Geschichte, allerdings ohne den gewissen Charme, den manche Kinderbücher in sich tragen.

Altersempfehlung: ab 10 Jahren

© Ada Mitsou

108 Seiten / gebraucht erhältlich ~ Süddeutsche Zeitung / Bibliothek (2005) ~ ISBN: 3866151470

 

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