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Dass es sich bei Helene Hegemann nicht um einen Einzelfall handelt, ist heute bei dem Onlinemagazin BuchMarkt nachzulesen.
Der Autor Jens Lindner habe seinen Debütroman „Döner for One“ fast 1:1 von Janet Evanovichs Roman „Einmal ist keinmal“ abgekupfert.

Anders als der Ullstein Verlag, für den es vorerst mit einer Danksagung im Anhang getan ist, hat Piper sofort reagiert und Lindners Buch vom Markt genommen.

Verleger Marcel Hartges sagt dazu folgendes:

In der Tat gab es gegen ein bei Piper Mitte Dezember erschienenes Taschenbuch Plagiatsvorwürfe. Es handelt sich um den Roman „Döner for One“ von Jens Lindner. Das Buch weist, wie wir feststellen mussten, evidente Übereinstimmungen mit Janet Evanovichs 1996 bei Goldmann erschienenem Buch „Einmal ist keinmal“ auf. Zum Zeitpunkt der Publikation waren uns diese Überstimmungen selbstverständlich nicht bewusst.

In Urheberrechtsfragen vertreten wir eine sehr entschiedene Position. Nachdem wir zu der Einschätzung gekommen waren, dass die Vorwürfe gegen Jens Lindner stichhaltig waren, haben wir das Buch sofort vom Markt genommen. Angesichts der Koinzidenz der Vorfälle sei darauf hingewiesen, dass dies bereits geschah, bevor jetzt die Plagiatsvorwürfe gegen Helene Hegemann laut wurden. Janet Evanovichs deutscher Verlag wurde von uns über den Vorfall informiert und ist mit unserem Vorgehen einverstanden.

Lindners Stellungsnahme dazu

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