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Im Moment lese ich „Es war einmal eine Familie“ von Lizzie Doron.

Ich mag die Bücher der israelischen Schriftstellerin, in denen sie oft von ihrer Kindheit in Tel Aviv und dem Zusammenleben mit ihrer Mutter Helena schreibt. Helena ist Jüdin, war zur Zeit des 2. Weltkriegs in Deutschland und konnte den Nazis entkommen. Ihre Erfahrungen haben sie sowohl traumatisiert als auch geprägt, doch sie ist eine starke Frau, die ihre Tochter alleine in Israel großzieht und dabei nicht selten unfreiwillig komisch wirkt.

In dem vorliegenden Buch geht es darum, dass Elisabeth nach dem Tod ihrer Mutter nach Israel zurückkehrt, um dort die Schiwa, die jüdische Trauerwoche, abzuhalten. In den sieben Tagen begegnen ihr die verschiedensten Menschen aus ihrer Kindheit und so berichtet Elisabeth in dem Buch von ihren manchmal traurigen, aber auch heiteren und herzerwärmenden Erinnerungen an die Vergangenheit mit ihrer Mutter und alten Freunden.

(Erklärung zur Aktion „Jeden Tag ein Buch“)

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