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Um hier nicht ständig dieselben Autoren zu nennen, nehme ich heute mal ein Buch von Carlos Ruiz Zafon: „Der Schatten des Windes„.

Der spanische Schriftsteller dürfte mittlerweile jedem begeisterten Leser bekannt sein. Mit „Der Schatten des Windes“ gelang ihm 2001 der Durchbruch in Deutschland. Seitdem hat Zafon in unserem Land zahlreiche Fans, die gespannt auf neue Werke des Autors warten.

In dem Buch geht es um den jungen Daniel, der von seinem Vater zum Friedhof der vergessenen Bücher geführt wird. Dort darf er sich ein beliebiges Werk aussuchen, allerdings unter der Bedingung, sich gut darum zu kümmern. Daniel wählt „Der Schatten des Windes“ von Julian Carax aus und ist von dem Autor sofort besessen. Er versucht etwas über den mysteriösen Mann herauszufinden und gerät dabei in einen spannenden Strudel aus geheimnisvollen Menschen und Ereignissen…

Ich habe diesen Roman damals verschlungen und war von der Welt der vergessenen Bücher vollkommen gefesselt. In jeder freien Minute habe ich darin gelesen und wenn es nach mir gegangen wäre, hätte das Buch ruhig noch ein paar Seiten mehr haben können.

2008 erschien dann endlich Zafons zweiter großer Roman „Das Spiel des Engels„. Darin begegnet der Leser zwar altbekannten Figuren, doch im Ganzen reicht der Nachfolger nicht an „Der Schatten des Windes“ ran, obwohl man die Romane aufgrund ihrer unterschiedlichen Thematik auch nicht wirklich vergleichen kann. Ich empfehle beide Bücher weiter, weil jedes für sich Spannung und einen schönen Schreibstil beinhaltet.

(Erklärung zur Aktion “Jeden Tag ein Buch”)

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