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E.T.A. Hoffmann: Die Elixiere des Teufels

Der Schreibstil ist vielleicht ein bisschen angestaubt, doch die Handlung hat es in sich! Der bisher enthaltsame Mönch Medardus trinkt von  den Elixieren des Teufels und gerät dadurch in einen Strudel aus Liebeswahn, Mord und Ehebruch. Außerdem  haben Schizophrenie und die Macht des Unterbewusstseins eine tragende Rolle.

Dieser Schauerroman sorgt für Spannung und Grusel, ist zugleich aber auch psychologisch höchst interessant. Abgesehen davon, war ich sehr glücklich, dass dieses Buch Thema meiner Abiklausur war, da die Interpretationsmöglichkeiten vielseitig waren und mir die Thematik lag.

Trotz des antiquierten Erscheinungsdatums (1815) durchaus auch für Krimi- oder Thrillerfans empfehlenswert!

(Erklärung zur Aktion “Jeden Tag ein Buch”)

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