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In unserer Familie und im engen Freundeskreis haben wir ausgemacht, dass wir uns zu Weihnachten abgesehen von gemeinsamer Zeit nichts schenken. Weil sich aber jeder Mensch über kleine Geschenke freut, trudeln im Dezember doch immer kleine Päckchen und Karten ins Haus…

Dieses Jahr bin ich durch die Überraschungspost auf zwei Internetseiten gestoßen, die ich euch heute gerne zeigen möchte:

Roger la Borde

Auf dieser Seite findet man alle möglichen Artikel aus Papier, wobei mein Augenmerk besonders auf den Grußkarten liegt. Die liebe Bibliophilin hat mir eine wunderschöne Karte mit einem Motiv der Buchkünstlerin Su Blackwell geschickt, die nun einen Ehrenplatz auf meinem Bücherregal bekommt. Doch auch die anderen Artikel sind durchaus einen Blick wert.

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Tulibri

Auf dieser Seite stellt eine Bloggerin ihre handgemachten Notizbücher vor. Für mich als Notizbuchsammlerin ist das natürlich wie ein kleines Paradies! Unter dem Link seht ihr eine Serie, von der dieses Jahr zwei Bücher den Weg in meine Sammlung gefunden haben. Abgesehen von diesen eher verschnörkelten Modellen könnt ihr bei Tulibri auch schlichte schwarze oder einfach praktische Notizbücher finden. Die Büchlein sind sehr sauber gearbeitet und sehen einfach toll aus! Danke, liebe Karin!

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Ganz ohne Bücher geht es dann aber doch nicht, weswegen ich mir zwei Romane selbst gegönnt habe und einer durch die Klappentexterin zu mir fand:

Taichi Yamada: Sommer mit Fremden

Harada ist ein erfolgreicher Drehbuchautor in Tokio, doch dann gerät er in eine Krise. Seine Ehe zerbricht, und auch beruflich geht es bergab mit ihm. Er zieht sich immer tiefer in seine Einsamkeit zurück, bis ihn plötzlich das beklemmende Gefühl erfasst, dass er die Kontrolle über die Realität verliert. Ist es möglich, dass er seinen längst verstorbenen Eltern wiederbegegnet ist? Warum wird ihm gesagt, er sehe aus wie der leibhaftige Tod und müsse unbedingt einen Arzt aufsuchen – wo er doch selbst im Spiegel nicht die geringste Veränderung an sich entdecken kann? Und auch das merkwürdige Verhalten seiner mysteriösen Geliebten gibt ihm Rätsel auf. Haradas Angst wächst, er könnte den Verstand verloren haben – und er ahnt nicht, dass er in einen Strudel geraten ist, der ihn das Leben kosten wird, wenn er nicht begreift, welche Mächte Besitz von ihm ergriffen haben …

Michael Gantenberg: Zwischen allen Wolken

Es ist Frühling auf Nördrum in der Nordsee. Die Abiturientin Gesa muss sich entscheiden, ob und warum sie die Insel endlich mal verlassen will. Da stürzt ihr Bruder aus sehr heiterem Himmel mit seinem Fallschirm ab. An diesem todtraurigen Tag verändert sich alles: Gesas Vater flieht, ihre Mutter schenkt nach Wochen der Trauer all ihre Liebe einer Ente namens Jean-Pierre, auch Tante und Oma benehmen sich maximal merkwürdig. Und Gesa muss in diesem Sommer ein paar fette Wolken beiseite schieben, um so erwachsen zu werden wie nötig und so glücklich wie möglich.
Ein wundersamer Roman über eine junge Frau und ihre schräge Familie, über Sommer und Abschied, die erste große Liebe, über die Treue der Enten und das Lachen der Sandflöhe.

Morgan Callan Rogers: Rubinrotes Herz, eisblaue See

Ein Fischerdorf an der Küste Maines, am nordöstlichsten Zipfel der USA. Dicht an dicht schmiegen die Häuser sich an die Granitfelsen. Florine lebt geborgen bei ihren Eltern und ihrer Großmutter inmitten der Gemeinschaft der Familien, die hier seit Generationen auf Hummerfang gehen. Die kleinen Reibereien zwischen ihrer lebenshungrigen Mutter Carlie und dem bodenständigen Vater können das Leben der Elfjährigen nicht ernsthaft erschüttern. Bis Carlie eines Tages spurlos verschwindet. Alle Nachforschungen scheinen ins Leere zu laufen. Die Frage, ob ihre Mutter Opfer eines Verbrechens wurde oder freiwillig ging, wird Florine in den folgenden Jahren ständig begleiten. Und sie muss mit der Zumutung fertig werden, dass das Leben um sie herum trotzdem weitergeht: Ihr Vater bandelt wieder mit seiner Jugendliebe an, ihre Großmutter altert zusehends, und ihr bester Freund hat nur noch Augen für seine neue Freundin. Doch Florine lässt sich nicht beirren und gibt das Warten auf die Rückkehr der Mutter nicht auf. Schlagfertig und mit einem ganz eigenen Humor erzählt sie davon, was es heißt, sich treu zu bleiben und sein Glück zu finden.

An dieser Stelle noch mal ein Dankeschön an alle Bloggerfreundinnen, die mir mit ihrer Überraschungspost eine große Freude bereitet haben!

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