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Fazit

Mein erster Lesemarathon ist nun beendet. Die Zielgerade habe ich wohl eher in (bester) Gesellschaft der langsameren Leser erreicht, denn in ca. acht reinen Lesestunden habe ich nur 240 Seiten gelesen. Da gab es bestimmt schon mal Tage, an denen ich wesentlich mehr und vor allem schneller gelesen habe. Doch im Grunde finde ich das gar nicht schlimm, weil ich mir vorgenommen hatte, die Sache entspannt anzugehen und mich nicht unter Druck zu setzen. So gesehen habe ich mein Ziel doch noch erreicht: Ich hatte einen sonnigen, entspannten Tag, habe mehrmals in anderen Blogs vorbeigeschaut und dadurch zwar kurze, aber sehr nette Unterhaltungen mit mir bekannten und weniger bekannten Bloggern geführt (besondere Grüße an Tanja, Friederike und Katarina). Zudem konnte ich endlich mein angefangenes Buch beenden und habe eins, das schon lange auf meinem SUB lag, zur Hand genommen. Das ist doch gar nicht schlecht.

Ob ich noch mal bei einem Lesemarathon mitmachen werde, weiß ich noch nicht. Ich glaube, in meinem Fall ist es wirklich sinnvoller im Herbst oder Winter an so einer Aktion teilzunehmen, denn die Sonne hat mich zu sehr nach draußen gelockt, als dass ich es mir stundenlang mit Büchern gemütlich machen konnte. Wenn es regnet, stürmt oder schneit, fällt mir das leichter.
Vielleicht widme ich mich beim nächsten Marathon nur dem Kommentieren, ohne selbst teilzunehmen, denn die Erfahrungen der anderen Teilnehmer finde ich überaus spannend. Ansonsten bin ich in den kälteren Jahreszeiten bestimmt noch mal aktiv dabei.
War schön mit euch! :)

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Ablauf

Hier werde ich in regelmäßigen Abständen von meinen Fortschritten berichten. Meine Buchauswahl findet ihr im Anhang. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß! :)

00:01 Uhr: Die Buchauswahl habe ich gestern schon getroffen, damit ich direkt durchstarten kann. „Die Freundin meines Sohnes“ (bereits vor einigen Tagen angefangen) gefällt mir bis jetzt ganz gut – eine Familiengeschichte, die aus der Perspektive des Vaters erzählt wird und viele Zeitsprünge beinhaltet. Das verwirrt mich jedoch nicht. An der Stelle, wo ich jetzt bin, bahnt sich die Beziehung zwischen Laura und Alec an, was seinem Vater gar nicht gefällt, da Laura vor vielen Jahren angeblich ihr Neugeborenes ermordet haben soll. Hört sich spannend an, doch im Grunde dreht sich die erste Hälfte des Buches erstmal nur um die Familie und weniger um die Freundin des Sohnes.
Weil ich noch nicht so müde bin, wird jetzt noch ein bisschen gelesen…

02:00 Uhr: Nach 66 gelesenen Seiten (weniger als ich dachte, allerdings habe ich das Gefühl, dass die Seiten mehr beinhalten als ihre Anzahl vermuten lässt) gehe ich jetzt erstmal schlafen. Meine Augen fallen langsam zu und bevor ich nicht mehr aufnehme, was ich lese, lege ich mich lieber hin, um morgen fit in den Tag zu starten. Ich freu mich schon darauf, mein Buch zu beenden und dabei die Sonne zu genießen… Und beim Morgenkaffee werde ich eine kleine Runde durch die Blogs drehen. Gute Nacht allerseits! :)
P.S.: Morgen dann auch mehr über das Buch.

09:46 Uhr: Guten Morgen zusammen! Ich bin seit einer Stunde wach, trinke gerade meinen Kaffee und habe mich soeben durch ein paar Marathonbeiträge gewühlt. Ich bin echt erstaunt, wie viele Seiten oder gar Bücher manche schon gelesen haben. Respekt für das Durchhaltevermögen! Da kann ich mit meinen schlappen 66 Seiten natürlich nicht mithalten, doch die Entscheidung zu schlafen war auf jeden Fall gut, denn jetzt fühle ich mich wesentlich wacher als letzte Nacht und kann entspannt weiterlesen.
Ich wundere mich ein wenig, dass „Die Freundin meines Sohnes“ immer noch nicht die  Freundin zum Schwerpunkt hat; stattdessen geht es  auch nach zwei Dritteln der Handlung vorrangig um die Familie des Ich-Erzählers. Die ist durchaus interessant, weil auch allerhand passiert, was ihr das Leben schwer macht, doch der Titel des Buches führt ein wenig in die Irre.
Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall eines, das mich nicht langweilt, sich aber aufgrund der vielen verschiedenen Erzählebenen doch etwas langsamer lesen lässt. Aber bevor ich hier nun selbst noch Romane schreibe, lese ich jetzt lieber weiter…

13:00 Uhr: Hach schön! Nach dem Mittagessen habe ich „Die Freundin meines Sohnes“ beendet und das Ende hatte es schon ein bisschen in sich, sodass mich die letzten Seiten fesseln konnten und ich wegen des Inhalts ein bisschen wütend und gespannt zugleich war.  Auch wenn es sich Grodstein auf den letzten fünf Seiten in meinen Augen etwas zu leicht gemacht hat, vergebe ich 4 Sterne. Die Rezension folgt erst in den nächsten Tagen, da ich ja heute noch lesen möchte und die Ostertage Besuch mit sich bringen.
Aktueller Stand: 175 gelesene Seiten

Noch schöner als die Beendigung meines ersten Buches ist aber, dass soeben mein Leseexemplar von „Verwesung“ ankam. Juhu! Darauf freue ich mich sehr, weil ich die Hunter-Reihe ziemlich gut finde und auf den neuen Fall seit dem Erscheinungstermin gespannt bin. Dank Weltbild darf ich es nun kostenlos lesen. Meine Buchauswahl behalte ich jedoch bei und werde nun dank eurer positiven Meinungen und eurem Interesse dafür „Reise im Mondlicht“ von Antal Szerb lesen. Das Buch liegt schon so lange auf meinem SUB und mit seinen 256 Seiten hat es einen angenehmen Umfang für die Mittagszeit. Vielleicht schaffe ich es ja, das Buch komplett zu lesen, falls nicht plötzliche Unlust oder unerwartete Verpflichtungen dazwischen kommen.
Jetzt noch schnell schauen, wie es bei euch läuft und dann geht es weiter…

16:30 Uhr: 40 Seiten habe ich nun gelesen, doch irgendwie kann ich noch nicht viel über das Buch sagen. Mich erstaunt allerdings, dass die Sprache so modern scheint, dafür dass „Reise im Mondlicht“ bereits 1937 erschienen ist. Das kann natürlich auch an der Übersetzung liegen. Ansonsten habe ich meine Zeit auf dem Balkon verbracht, wo es irgendwann viel zu heiß wurde, weswegen ich mir eine Dusche gegönnt habe. Später muss ich noch kurz einkaufen…
215 Seiten: Ich glaube, bezüglich des Marathonlaufs bin ich heute eine Schnecke! ;)

18:45 Uhr: Pläne durchkreuzt – statt zu lesen stand ein Spaziergang auf dem Plan. Ich glaube, wenn ich noch mal bei einem Lesemarathon mitmache, dann lieber im Winter ;)

23:52 Uhr: Zum Abschluss habe ich mich noch mal meinem Buch gewidmet und 25 Seiten gelesen. Vielleicht lese ich gleich noch ein bisschen weiter, denn meine persönlichen Lesezeiten sind einfach abends, nachts und vormittags. Das habe ich heute wieder gemerkt und meine Nachmittagsgestaltung bestätigt das. Jetzt schreibe ich schnell noch mein Fazit und dann ist mein erster Lesemarathon auch schon vorbei.

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Meine Buchauswahl

Passend zum Frühling habe ich mir drei grüne Bücher ausgesucht. Ich glaube kaum, dass ich sie alle lesen werde, zumal ich noch knapp 200 Seiten von meinem aktuellen Buch vor mir habe, aber da die Bücher schon lange auf meinem SUB liegen, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um wenigstens eins davon in Angriff zu nehmen.

Lucie Whitehouse: Als hätten wir alle Zeit der Welt

Joanna und ihre Freunde sind seit Studienzeiten unzertrennlich. Einer von ihnen, Lucas, erbt Stoneborough Manor: ein Herrenhaus auf dem Land – umgeben von einer rätselhaften Atmosphäre. Dort sagt Lucas Joanna endlich, dass er sie liebt. Joanna spürt jedoch bald, dass das Haus eine merkwürdige Wirkung auf ihn ausübt. Als er in Stoneborough auf beunruhigende Geheimnisse in seiner Familiengeschichte stößt, muss Joanna entscheiden, wie sie wirklich zu ihm steht. Wie durch einen heimlichen Pulsschlag des Hauses angetrieben, werden einen heißen Sommer lang die Schatten der Vergangenheit lebendig. Die erotischen und emotionalen Spannungen eskalieren. Für Joanna zerbrechen Freundschaften, eine neue Beziehung entsteht. Und nichts ist mehr, wie es war.

Linwood Barclay: Dem Tode nah

Als die Familie seines besten Freundes verreist, versteckt sich der 17-jährige Derek im Keller, um sich im leeren Haus heimlich mit seiner Freundin zu treffen. Während er noch unter der Treppe kauert, kehrt die Familie überraschend zurück. Derek grübelt, wie er seine Anwesenheit erklären soll. Da klingelt es an der Tür. Der Vater öffnet und wird sofort niedergeschossen. Ein Killer ermordet die ganze Familie. Derek kann entkommen und kehrt völlig verstört nach Hause zurück. Aus Angst verrät er seinen Eltern und der Polizei nicht, dass er der einzige Zeuge des Verbrechens im Nachbarhaus ist. Und so kommt viel zu spät ans Licht, dass der Killer es wahrscheinlich gar nicht auf Adams Familie abgesehen hatte …

Antal Szerb: Reise im Mondlicht

Dem Vater zum Gefallen und mit der Absicht, fortan ein bürgerliches Leben zu führen, ist Mihály vor kurzem dem Budapester Familienunternehmen beigetreten und hat endlich geheiratet. Mit Erzsi an seiner Seite will Mihály den jugendlichen Bohémien nun für immer hinter sich lassen. Ohne zu wissen, dass er für seine Braut der willkommene Anlass war, aus der Enge ihrer ersten Ehe mit einem wesentlich älteren Mann auszubrechen, wird Mihály jedoch bereits auf der Hochzeitsreise in Italien durch die unerwartete Begegnung mit einem alten Freund von melancholischen Erinnerungen an seine rebellische Jugend überwältigt, und erste Fantasien über das Ende ihrer Beziehung beschleichen ihn.
Als er seine Frau auf der Weiterreise an einem kleinen Bahnhof aus Versehen »verliert«, begreift Mihály dies als ein Zeichen, und eine ganz andere Reise beginnt, eine Schattenreise zum Selbst: Erschöpfungszustände, Schwindel und Bewusstlosigkeit führen ihn zunächst über Perugia in ein umbrisches Kloster und schließlich nach Rom, wo er, einsam und mittellos, erkennt, dass er sich auf dem Weg zur inneren Freiheit von den Geistern seiner Jugend befreien muss …

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