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mit Illustrationen von Joel Stewart

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Es ist zum verrückt werden! Da möchte man einmal seine Ruhe haben und schon tauchen Giekse, Brigors und Konens auf, die einen ganz fürchterlich stören!
Genau das denkt sich der kleine Held dieses Bilderbuches, der ständig einem dieser wundersamen Wesen begegnet. In Ruhe lesen? Pustekuchen! Einen netten kleinen Spaziergang machen? Das war wohl nix! Voller Vorfreude in einen Teich hüpfen? Gluckgluckgluck.
Die Monster sind einfach überall und tauchen immer dann auf, wenn er nicht damit rechnet.

Während sich der Junge furchtbar darüber aufregt, muss man als Leser unweigerlich kichern. Es ist eine kindgerecht tragikomische Geschichte, die dort erzählt wird und durch Phantasie sowie Humor besticht. Natürlich kennt man diese merkwürdigen Gestalten nicht, doch sie wirken recht lustig und spielen dem Jungen allerhand Streiche, die ihn herrlich verzweifeln lassen.

Durch die direkte Anrede inklusive einer sympathischen Pointe, die im Bezug zum kleinen Betrachter steht, wird dieser unmittelbar in das Geschehen einbezogen, fast so als träfe man ein anderes Kind auf dem Spielplatz, das einem von seinen merkwürdigen Begegnungen erzählt.

Dieses Bilderbuch ist zwar keines, das besonders anspruchsvolle Inhalte vermittelt, und es liest sich aufgrund der einfachen Gestaltung auch recht schnell, doch dafür gehört es zu denen, die Kinder zum Lachen bringen und die Phantasie anregen. Da ich beides für wichtig halte und mir die Hauptfigur direkt ans Herz gewachsen ist, empfehle ich „Wenn das Giek kommt…“ all jenen, die nicht nur lehrreiche, sondern vor allem kurzweilige Vorlesestunden in ihren Alltag einbauen möchten.

© Ada Mitsou

32 Seiten / 12,90 € ~ Gerstenberg (1. Februar 2009) ~ ISBN: 3836952289

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