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Rassismus ist eine Gesinnung, die schafft man nicht ab, wenn man Worte abschafft.

Der liebe Flattersatz hat mich via Facebook auf ein Interview mit Christine Nöstlinger aufmerksam gemacht, das ich gerne auch an dieser Stelle mit euch teilen möchte. Die österreichische Kinderbuchautorin erzählt darin, was sie von der aktuellen Diskussion hinsichtlich der Umschreibung von Kinderbüchern hält, aber auch welche Bedeutung Identifikationsmöglichkeiten für lesende Kinder haben und wie sie ihren Platz in der Welt empfindet.

Nöstlingers Bücher gehören zu den liebsten meiner Kindheit und Jugend und während ich besagtes Interview las, musste ich mehr als einmal schmunzeln, denn genau wie ihre Kinderbuchfiguren nimmt auch Nöstlinger kein Blatt vor den Mund. Frei heraus erzählt sie, was sie denkt und scheut nicht davor zurück, mit ihrer Meinung anecken zu können. Trotzdem schwingt sie dabei nicht die Axt im Walde, sondern wirkt überaus authentisch und humorvoll auf mich. Das beeindruckt mich auf schlichte, menschliche Weise, weswegen ich euch nicht nur ihre Bücher, sondern auch die Lektüre des Interviews ans Herz legen möchte: Hier geht’s lang!