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Welttag des Buches Was ich an Büchern derzeit am meisten schätze, ist ihre Geduld. Seit Anfang März habe ich kaum ein Buch zur Hand genommen und während mich zunächst das schlechte Gewissen plagte, habe ich mit jedem weiteren Tag etwas Wichtiges begriffen: Bücher müssen nicht gelesen werden.

Am Welttag des Buches wirkt dieser Satz irritierend, doch was ich damit sagen will, ist einfach: Bücher möchten, dass man sich Zeit für sie nimmt und sich ihnen aufmerksam zuwendet. Ist das nicht der Fall, können sie warten – ein paar Stunden, ganze Tage oder sogar Wochen und Monate. Bücher sind nicht nachtragend. Wenn dir die Lust oder die Zeit fehlt, in ihnen zu blättern, bleiben sie einfach an ihrem Platz stehen, bis du bereit bist, dich ihnen zu widmen.

Du musst sie nicht zur Hand nehmen, wirst es vielleicht sogar niemals tun, aber du kannst. Und genau das ist das Wichtige, von dem ich eben sprach: Bücher sind kein Muss, sondern ein Angebot. Sie sind eine unausgesprochene Einladung, die jederzeit gilt und nie zurückgezogen wird.

In diesem Sinne möchte ich euch einladen, ein Buch Geschichten aus der Vorstadt des Universumszu lesen, das mir sehr viel gegeben hat. Es heißt „Geschichten aus der Vorstadt des Universums“ und besticht nicht nur durch fantasievolle, teils merkwürdig anmutende Kurzgeschichten, sondern auch durch wunderschöne, großflächige Illustrationen und den Blick auf eine Welt, die einem ohne dieses Buch niemals in den Sinn gekommen wäre.

Du bist neugierig geworden und möchtest gerne einen Versuch wagen? Dann hinterlasse mir bitte einen Kommentar unter diesem Artikel und gib eine gültige  E-Mail-Adresse in dem dafür vorgesehenen Feld an (über dem eigentlichen Kommentarfeld, da sie sonst für die Öffentlichkeit sichtbar ist!). Mit ein wenig Glück kannst du das Buch schon Anfang Mai dein Eigen nennen. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird am 1. Mai 2013 an dieser Stelle bekannt gegeben.

Viel Glück!